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Die Woche in Worten: Dankbarkeit. Wie mir Ge(h)meinschaft & Kommunikation helfen

Eine fast normale Arbeits- bzw. SCHRITTEMACHER-Woche (weil ich ja nicht zwischen Arbeits- und Freizeit unterscheide 😉) liegt hinter mir. „Fast normal“, weil Montag ja noch Feiertag war und wir anlässlich meines Geburtstages am Ostersonntag sechs Freunde zu einer Oster-Geburtstags-Wanderung auf dem Darß eingeladen hatten.

 

Bei bestem Feiertagswetter sind wir von Dierhagen Hafen (auf dem Darß) zunächst auf der Boddenseite Richtung Neuhaus und dann rüber zur Ostseeseite über Dierhagen Strand zurück zum Hafen gewandert. Für 13 Kilometer war die Tour ausgeschildert, mit unseren Abstechern zu den Häfen und zum Strand (wo wir ungefähr zur Hälfte der Strecke eine kleine Pause einlegten) waren es ca. 15 Kilometer. Und wir haben es auch nicht in den angegebenen drei Stunden geschafft, sondern waren nach vier Stunden wieder am Parkplatz.

 

Aber das war gut so, habe ich mir nach meinem Vorfall in der Lüneburger Heide (siehe „Die Woche in Worten“ vom 17. April) doch vorgenommen, langsamer zu wandern, nicht zu hetzen – warum auch? – das GEHEN mehr zu genießen. Und was soll ich sagen? Ich und meine Beine haben viel besser durchgehalten. Es war nicht so, dass ich die letzten Kilometer gedacht habe, jetzt könnte es auch mal vorbei sein und ich war viel entspannter.

 

„Entspannt“ konnten wir die Situation in zwei Restaurants vor Ort dann leider nicht bezeichnen. Unglaublich, wie unsere Bitte nach einem Tisch für acht Personen abgeschmettert wurde. Die Vorfälle genauer zu beschreiben, würde jetzt zu weit führen, auf jeden Fall waren es zwei Negativ-Beispiele, wie Service und Gastfreundschaft nicht aussehen sollten. Ich habe kurzerhand alle zu uns auf die Terrasse eingeladen, wo wir in gemütlicher und geselliger Runde auf Geburtstag, Feiertag, endlich wieder mit Freunden unterwegs sein können sowie auf unsere Freundschaft angestoßen haben.

Ach schade, morgen früh um acht wieder am Strand spazieren gehen ;-)

Dienstag startete bei bombastischem Wetter mit einem Walk in Diedrichshagen über Wiesen, durch Wald bis zum Strand. Am Nachmittag zuvor, als die Freunde meinten, ach schade, morgen wieder arbeiten, wieder ins Büro …. sagte ich mit zwinkerndem Auge: ach schade, morgen früh um acht wieder am Strand spazieren gehen.  😉 Und mein Sohn wiederholte den Satz, den er viele Male von uns gehört hat: Augen auf bei der Berufswahl.

 

Ich bin immer wieder dankbar, dass ich so leben und „arbeiten“ kann und darf, wie ich es gerade tue. Dankbar, hier zu leben, in Frieden und Sicherheit, in einer so schönen Region. Dankbar, im Großen und Ganzen gesund zu sein, nach draußen gehen und mich bewegen zu können. Dankbar für unsere familiäre und finanzielle Situation, dass ich Rückhalt und Unterstützung bekomme und Vertrauen in mich und mein Tun spüre. Ich finde es wichtig, sich das immer wieder vor Augen zu führen. Denn auch ich bin nicht davor gefeit, in meine alten Verhaltensmuster zurückzufallen und aus einer Mücken einen Elefanten zu machen, mein Glas halbleer und nicht halbvoll zu sehen oder mich über etwas zu ärgern/aufzuregen, das ich eh nicht ändern kann.

 

Mittwoch war wieder BUSINESS WOMEN WALK Zeit. Endlich mal bei blauem Himmel, Sonnenschein und einem Barnstorfer Wald, der mit einem zarten Grünschimmer überzogen war. Ich war wieder sehr begeistert von den Frauen, der Energie, die beim Walk & Talk entsteht, von den Berichten ihrer FortSCHRITTE und vor allem von der Wertschätzung, Achtung und Fürsorge untereinander. So so wertvoll. Gleiches kann ich zur Freitags-Telko-Walk-Runde sagen. In dieser erzählen wir nicht nur von unseren Highlights und Learnings der letzten Woche (daraus entstand die Idee für meinen – diesen – Wochenrückblick „Die Woche in Worten“), sondern unterstützen uns mit Tipps, Anregungen, selbst gemachten Erfahrungen, gegenseitigen Aufträgen und gemeinsamen Vorankommen.

 

Nach dem BUSINESS WOMEN WALK hieß es für mich „Back to School“. Ich war für einen Work- und Walkshop in einer Grundschule im Nachbarort, wo ich tatsächlich vor vielen Jahren (da war es noch ein Gymnasium), die 10. und 11. Klasse besucht hatte. Das Abi-Abschlussjahr war dann schon im Schul-Neubau.

 

Es war mein zweiter Besuch bei diesem Lehrerkollegium, dessen Fokus am Fortbildungstag auf der „Kommunikation“ und diese in Bezug auf das Thema „Schuleingangsphase“ lag. In Erfahrungsberichten einiger Kolleginnen, in Gruppenarbeiten und paarweisen GEHsprächen, haben sie sich dem Thema genähert und erste SCHRITTE zur Umsetzung bzw. wie sie zunächst an das Thema heranGEHEN wollen, erarbeitet. Ich wurde abermals mit einem schönen Geschenk und einem Spruch in der Danke-Karte verabschiedet, der mich wirklich berührt und glücklich gemacht hat.

 

„Wir alle leben geistig von dem, was uns Menschen in bedeutungsvollen Stunden unseres Lebens gegeben haben.“

Diese Anerkennung und Dankbarkeit ist so viel mehr wert als die überwiesene Rechnung. 

Exkurs: Was ist eine Mastermind?

Donnerstag traf sich unsere Mastermind-Gruppe, bestehend aus 5 Frauen. Für mich ist es meine Mastermind II, weil es auch eine Mastermind-Gruppe I gab, mit der vor drei Jahren alles anfing.  Aus diversen Gründen sind die Treffen dieser Gruppe irgendwie im Sande verlaufen (wie haben sie nie offizielle beendet), sehen uns aber mehr oder weniger regelmäßig bei anderen Veranstaltungen und Terminen.

 

Exkurs: Was ist eine Mastermind?   

Der Begriff tauchte erstmal in dem Buch "Think and Grow Rich" von Napoleon Hill auf. Eine Mastermind Gruppe ist quasi ein Team auf Zeit - eine Gruppe von Gleichgesinnten, die sich gegenseitig beim Erreichen ihrer Ziele unterstützen. Wie schon Aristoteles erkannte:  "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile." Eine Mastermind Gruppe eröffnet allen Teilnehmer:innen die Chance über sich hinauszuwachsen, indem sich alle gegenseitig bestärken und motivieren, Ideen und Lösungen brainstormen, Feedback und Veränderungsvorschläge geben, einander herausfordern und aus Tiefs und über Problemphasen hinweg helfen.

 

Auch wenn wir nicht jedes Mal einen riesengroßen „Hot Seat“ (Problemfall, den alle gemeinsam bearbeiten und versuchen, Lösungsansätze zu geben) haben, ist der Austausch untereinander enorm wertvoll und wichtig. Zu hören, dass es „hinter den Kulissen“ allen ähnlich GEHT, alle ähnliche Bedenken, Sorgen und Wünsche habe. Irgendwie wurde es zwischenzeitlich recht emotional, aber das gehört genauso zu unserem Business wie das rationale Denken und Bearbeiten von Daten & Fakten. 

 

Anschließend (ab Mittag) war ich k.o. und müde (irgendwie bin ich das seit meiner Corona Erkrankung ständig – hoffentlich kein Long Covid), so dass ich mich nicht gequält und einen versprochenen Textauftrag angefangen, sondern mich mit kleinen leichten To Dos, Recherchieren und Lesen beschäftigt habe.

 

Auch dafür bin ich dankbar – gelernt zu haben, auf meinen Körper zu hören, ihm die Zeit für Pausen und Regeneration zu geben, zu wissen, der Text schreibt sich morgen, mit einer anderen Energie, viel leichter und besser, mir keinen Druck mehr zu machen, auch mal Fünfe gerade sein zu lassen….

 

Ich wünsche dir, dass du gleiches von dir sagen kannst. Kannst du?

 

 

Ich freue mich über deinen Kommentar.
Alles Liebe & Gute. Bleib ge(h)sund.

Bis bald, deine Annett

Kontakt

Annett Liskewitsch

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