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Die Woche in Worten: Versuch einer neuen Schreib-Routine

 

Immer mal wieder nehme ich mir vor, regelmäßig zu schreiben – für mich selbst, für meinen Blog, für mein zukünftiges Buchprojekt. Doch wie das so ist, mit dem „sich etwas vornehmen“, bin ich bisher in keine Schreibroutine gekommen. Außer mein abendliches Glückstagebuch schreiben. Das ziehe ich seit 9 Jahren Abend für Abend durch. Es ist ein 10-Jahres-Buch und ich bin auf der letzten Zeile (pro Seite gibt es 10 Zeilen für jeden Tag, 10 Jahre untereinander).

 

Vergangenen Freitag, beim Telko-Walk mit 6 selbstständigen Frauen kamen wir auf das Thema Schreiben, Ziele und erforderliche SCHRITTE sowie To Dos schriftlich festhalten. Eine Mitwalkende gab speziell mir den Hinweis, es mal mit absichtslosem Schreiben zu versuchen. Das finde ich schwer. Kam mir doch gleich beim Gedanken, regelmäßig zu schreiben, die Idee, dass ich das entweder für Blogartikel, Social Media Beiträge oder auch mein Buchprojekt nutzen könnte. 

Eine neue Routine

Ich kann wohl nicht so richtig aus meiner Haut. 😉 Aber ich habe mir vorgenommen, regelmäßig zu schreiben. Angelehnt an unseren freitäglichen Telko-Walk, bei dem wir von unseren Highlights, Learnings und Herausforderungen der letzten Woche berichten, möchte ich „Die Woche in Worten“ mit einem Rückblick abschließen. Wenn ich das über einen längeren Zeitraum regelmäßig schaffe, kann ich stolz auf mich sein. Und wenn meine Erfahrungen dich als Leser:in inspirieren, motivieren oder auf deinem Weg – und wenn es nur kleine SCHRITTE sind – voranbringen können, dann hat meine private Challenge auch einen Mehrwert für dich.

 

Gerade heute habe ich noch einmal das Buch Do Walk: Navigate Earth, Mind and Body. Step by Step von Libby DeLana in der Hand gehabt und folgendes gelesen:

 

Walking in the morning is the equivalent of writing a daily journal. It’s a place to be with thoughts of the day. There are going to be days when you don’t feel like writing/walking. Do it anyway. … The lessons arrive when you commit to it and do the work.

 

Die morgendliche GEH-Routine habe ich bereits verinnerlicht 😉, jetzt GEHE ich die wöchentliche Schreib-Routine an. Keine Ahnung, wie ausführlich, wie persönlich, emotional oder rational es wird, ob mein Rückblick (d)einen Weg beeinflussen – wenn, dann hoffentlich positiv – oder dich voranbringen wird. Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen. Das absichtslose Schreiben vertage ich, weil ich mit dem Schreiben gern etwas bewirken möchte (und wenn es deine Unterhaltung ist), und weil ich mit Schreiben ja teilweise auch mein Geld verdiene. Ich versuche es aber mal mit dem absichtslosen Zeichnen/Malen, denn das steht nicht mit meinem Job in Verbindung…

Können Lowlights zu Highlights werden?

Von Highlights in der vergangenen Woche zu sprechen, ist schwierig, denn es ging mir seit Montag nicht gut und seit Donnerstag ist mein Corona Test positiv. Montag und Dienstag hatte ich noch zwei wunderbare Walks mit zwei meiner treuesten Kundinnen. Und ich habe beide Tage mit der Vorbereitung für einen interaktiven Vortrag sowie einem GEHirn-Spaziergang verbracht, die ich beide am Mittwoch anlässlich der Gesundheitswoche 2022 in Graal-Müritz hätte durchführen können.

 

Ich habe bis Dienstagabend gehofft, dass ich den Mittwoch noch schaffe, doch in der Nacht wurde es so schlimm, dass ich leider sehr kurzfristig am Mittwoch früh meine beiden Veranstaltungen absagen musste. Im Negativen das Positive und im Risiko eine Chance sehen, das sage ich meinen Coachees. Was ist das Gute daran, dass das Virus gerade jetzt zu mir kommt. dass ich die Veranstalter so kurzfristig im Stich lassen musste, dass mir meine Ohren und mein Hals so weh taten, dass ich immer noch nicht viel reden kann… Ja, was ist das Gute daran? Was mein Learning? Was nehme ich mit aus dieser Woche?

 

Ich weiß, dass alles einen Sinn hat. Dass alles aus einem bestimmten Grund passiert oder dass Dinge nicht passieren, weil sie noch nicht an der Zeit sind. Und aus eigenen Erfahrungen weiß ich auch, dass unser Körper uns Zeichen gibt, mit uns redet und wenn wir ihn nicht verstehen bzw. nicht auf seine Hinweise hören, dass er mit „härterem Gefecht“ antreten und uns bremsen, schützen und aus der Schusslinie nehmen möchte.

 

Hals und Ohren tuen mir seit geraumer Zeit immer mal wieder weh. Rede ich zu viel? Höre ich zu viel? Bin ich zu viel im Außen? Sollte ich mehr ins Innere GEHEN, zur Ruhe kommen und mehr auf meinen Bauch und meine Intuition als nur auf den Kopf und Ratio zu hören? Vielleicht.

 

Sollten die Veranstaltungen während der Gesundheitswoche nicht stattfinden, weil ich mich fokussieren soll? Weil ich vom GesundGehen weg und mehr zum KreativGehen hin GEHEN soll? Weil ich auf zu vielen verschiedenen Wegen unterwegs bin? Weil ich mich eher dem Schreiben, einem ruhigeren – meinem inneren – Weg zuwenden soll? Weil ich meinem Körper zu viel zugemutet habe und er dringend eine Pause braucht? Und weil auch mein Geist diese Pause (denn die Quarantäne hält ja noch einige Zeit an) braucht? Zeit zum Nach- und Überdenken, zum Klarwerden, Entscheiden und Loslassen?

 

Ein JA passt wohl auf die meisten Fragen, aber ich hatte – aufgrund der Krankheitssymptome – noch keine Gelegenheit, mich mit ihnen intensiver auseinanderzusetzen. Ich bin gut darin, mir Ablenkungen zu suchen, um mich nicht mit mir beschäftigen zu müssen. Das konnte ich schon früher gut: alles war wichtiger – die Kinder, der Mann, der Job, das Haus, mein Äußeres, der Erfolg, das Geld, die Anerkennung… Nur an mich habe ich nicht gedacht, mit mir wollte ich mich nicht beschäftigen.

SCHRITT für SCHRITT auf dem Persönlichkeits-Entwicklungs-Weg

Seit meiner Erschöpfung, meiner Kündigung, dem Reha-Aufenthalt, meinem Neubeginn und der Gründung habe ich viel an und mit mir gearbeitet, bin die verschiedensten Wege der Persönlichkeitsentwicklung gegangen. Ich bin stolz darauf, weiß aber auch, dass der Weg nie zu Ende ist und es noch viel zu erfahren und zu erleben gibt. Zum Beispiel, auf meinem Bauch und meine Intuition zu hören, mir und meinen Empfindungen zu vertrauen, mehr im Innen und nicht immer nur im Außen zu sein. Das fällt mir (noch) schwer. Und das ist wohl meine Aufgabe für den nächsten Tage, die ich in Ruhe zu Hause verbringen muss bzw. darf. 😊 Unser Blick auf Dinge und Themen ist entscheidend.

 

Was meinst du? Haben Krankheiten, Absagen und Stolpersteinen einen Grund? Erfüllen sie einen bestimmten Zweck? Wollen sie uns etwas sagen/zeigen? Oder ist alles nur Zufall, ohne Bedeutung? Oder wie mein analytisch und rational denkender Sohn sagen würde „Mama, du mit deinem Universum, den Sternen, Chakren & Co. Das ist doch Hokuspokus und hat nichts mit der (wissenschaftlich fundierten) Realität zu tun.“

 

Gab es in deinem Leben Ereignisse, die dir etwas gesagt, gelehrt oder die etwas verändert haben?

Ich freue mich über deine Anmerkungen und Anregungen, wie ich die nächsten Tage am besten für mich nutzen kann.

 

So, ein richtiger Rückblick war das nun auch nicht, aber ein ganz guter Innen-Blick und das ist ja meine Herausforderung. Wir werden sehen, wie sich die weiteren „Die Woche in Worte“ Rückblicke gestalten werden. Ich bin gespannt und freue mich, wenn du nächste Woche wieder hier mitliest. 

 

Alles Liebe und Gute, Annett

Kontakt

Annett Liskewitsch

Nie Dieck 8c, 18182 Bentwisch

Tel.: 0381 600 99 19

Mobil: 0170 5398 358

kontakt@dieschrittemacher.de

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